Elba 8. bis 15. Oktober 2005

Bei schönem ruhigem Herbstwetter und mittleren Winden haben wir das schöne Segelrevier um Elba kennengelernt. Eine kleine wildromatische Insel ohne aufdringlichen Massentourismus mit Hotelburgen bietet stattdessen malerische Küstenstädte, ein interessantes Landesinneres und romantische Ankerplätze. Unsere 'Bellatrix' (eine Bavaria 44 von North Sardinia Sail) begeisterte mit erstklassigem Zustand und vorzüglicher Ausstattung.
Samstag 8. Oktober

Gegen Mitternacht fuhren wir mit dem PKW in Straubenhardt los und erreichten unseren Ausgangshafen Rossignano an der italienischen Festlandküste am späten Vormittag. Dort trafen wir mit Achim und Latifa zusammen, die aus Hannover kommend ebenfalls mit dem PKW angereist waren. Am späten Nachmittag waren wir fertig mit Eincheck und Einkaufen. Da es in der näheren Umgebung kein lohnendes Ziel gab und wir Elba erst spät in der Nacht hätten erreichen können, blieben wir die erste Nacht in der Basis und suchten uns ein schönes Restaurant für den Abend. Achim, Peter, Latifa, Doro und marie-Luise:
Sonntag 9. Oktober

Bei strahlendem Sonnenschein starteten wir Sonntag Morgen Richtung Elba. Am frühen Abend kurz vor Sonnenuntergang erreichen wir nach etwa 40 Seemeilen Portoferraio, den Hauptort von Elba. Wir unternahmen noch einen Stadtbummel und fanden ein gemütliches Restaurant:
Montag 10. Oktober

Am Morgen machten wir einen ausgedehte Stadtbesichtigung. Am frühen Nachmittag liefen wir dann aus und erreichten gegen 17 Uhr Marciana Marina, wo wir in der Marina festmachten:
Neben der Marina gab es einen kleinen Strand wo wir noch ein wenig badeten, anschließend wurde an Bord gekocht:
Dienstag 11. Oktober

Am Vormittag unternahmen wir eine 13km lange Wanderung in die zauberhaft gelegenen romatischen Bergdörfer 'Poggio' und 'Marciana Alto'. Von hier hat man eine herrliche Aussicht auf 'Marciana Marina' und ziemlich winzig konnten wir sogar die 'Bellatrix' ausmachen:
Am frühen Nachmittag liefen wir aus und und umrundeten die Westseite von Elba. Kurz vor 18 Uhr warfen wir Anker in der Bucht von 'Barbataia'. Für einen kurzen Landgang machten wir noch Dinghy und Aussenborder klar, dann wurde gekocht.

Mittwoch 12. Oktober

Den Vormittag nutzten wir zum Baden und setzen noch einmal mit dem Dinghy an Land über. Gegen 13 Uhr liefen wir zur nächsten Etappe aus. Am späten nachmittag machten wir in der kleinen Marina von 'Marina die Campo' fest. Wenig neben unserem Liegeplatz lag ein Fischer, und die Frage nach dem Abendessen - Kochen oder Restaurant - war schnell geklärt. Der fangfrische Fisch musste aber erst noch ausgenommen werden:
Donnerstag 13. Oktober

Bei bestem Segelwind legten wir gleich nach dem Frühstück ab und erreichten 'Porto Azzurro' an der Ostseite von Elba nach rund 35 Seemeilen am frühen Nachmittag. Auch 'Porto Azzurro' ist ei sehenswertes maerlisches Städtchen mit vielen kleinen Geschäften und Restaurants.
Freitag 14. Oktober

Freitag standen wir sehr früh auf und liefen gleich nach dem Frühstück um 8 Uhr aus, denn es stand ja noch die knapp 50 Seemeilen lange Schlussetappe zurück zur Basis in Rossignano am Festland aus. Gegen Mittag schlief der Wind fast völlig ein und da wir schon gut vorangekommne waren, legten wir bei der langesamen Fahrt ein paar Badeeinlagen mit Schleppleine ein. Wir legten eine Schlinge aus, and der zeitweise bis zu 3 'Schwimmer' sich ziehen ließen. Nach etwas Übung konnte man bis 4 Knoten 'mitschwimmen':
Nach der Rückkehr in die Basis Marie-Luise, Achim, Latifa, Peter, Jürgen und Doro. Wir packten und übergaben die Yacht. Danach suchten wir uns ein Restaurant für ein schönes Abschlussessen.

Samstag 15. Oktober

Wie üblich konnten wir noch an Bord übernachten und starteten dann die Rückfahrt.